Eva Klug
Rentnerin 

Ich lebe seit 1992 in Feldafing. Seitdem setze ich mich dafür ein, dass Familien hier verlässliche Strukturen finden und Entscheidungen in der Gemeinde nachvollziehbar bleiben. Von 1995 bis 2002 war ich im Elternbeirat – erst im Kindergarten, dann in der Schule. In dieser Zeit konnten wir trotz deutlicher Widerstände im damals einzigen Kindergarten eine Öffnungszeit bis 14 Uhr erreichen.

1997 habe ich den Verein „Betreuter Mittagstisch für Feldafinger Schulkinder“ mitgegründet und die Betreuung mit aufgebaut – anfangs in Räumen der evangelischen Kirche, später (mangels verfügbarer Räume) von 1998 bis 2002 sogar in unseren Privaträumen, täglich für 10 bis 16 Kinder. Ebenfalls 1997 war ich Mitinitiatorin des Bürgerbegehrens gegen den geplanten Standort des Buchheim-Museums auf dem Maffei

Mitglied der AUF, seit 1998 Gründungsmitglied des Vereins „zur Erhaltung des Kalvarienberges“.

2002 wurde ich in den Gemeinderat gewählt und war bis 2008 Kinderreferentin. Mir war dabei besonders wichtig, Betreuung und Bildung gemeinsam mit Eltern, Schule, Kindergarten und Gemeinde voranzubringen – mit längeren Betreuungszeiten, neuen Angeboten (u.a. Wald- und Montessori-Kindergarten) und einer verlässlichen Organisation der Mittagsbetreuung. Ab 2009 engagierte ich mich zudem in der Nachbarschaftshilfe (NBH), u.a. im Vorstand und Kuratorium; 2010 habe ich erneut einen Mittagstisch (Träger NBH) aufgebaut und fünf Jahre lang organisiert.

2018 bin ich aus dem Gemeinderat ausgeschieden, weil mir ein respektvoller Umgang und eine offene Diskussionskultur nicht mehr ausreichend gegeben waren. Ich kandidiere erneut, weil ich mir mit einem neuen Bürgermeister wieder eine Aufbruchsstimmung wünsche, in der sachlich zusammengearbeitet wird – für gute, tragfähige Lösungen in Feldafing.

Wofür ich mich einsetze:
· Ortsverträgliche Entwicklung: maßvolle Bebauung – keine Bebauung im Landschaftsschutzgebiet; Entscheidungen nicht zugunsten von Bauträgern oder Investoren.
· Mehr Transparenz: Beschlüsse und Bearbeitungsstände sollen wieder systematisch dokumentiert werden, damit nachvollziehbar ist, was beschlossen wurde und was erledigt ist.
· Kurtaxe zweckgerecht und offen dargestellt: Einnahmen und Ausgaben sollen transparent ausgewiesen werden – für die sichtbare Ortsverschönerung (Beschilderung, Bänke, Wege, Treppen, Bäume, Blumen).